ChatGPT, Claude und Co. haben die Regeln grundlegend verändert. Ein:e Nutzer:in stellt eine Frage und bekommt nicht mehr ein Google-Ranking mit Links, sondern eine synthetisierte Antwort. Der Mensch sieht möglicherweise gar nicht, ob und welche Quellen zugrunde liegen.
Ein Blog-Beitrag von Narula Saugaat
Generative Engine Optimization (GEO) – also die Optimierung von Webinhalten für verbesserte Sichtbarkeit in LLMs – gewinnt daher an Bedeutung. Immer mehr Nutzer:innen nutzen KI-Tools, um Informationen zu finden und Kaufentscheidungen zu treffen. Marken müssen somit ihre Strategien grundlegend umdenken – und dabei einiges beachten.
Eine Studie von YouGov im Auftrag von Ketchum Germany zeigt:
- 55% der Befragten nutzen bereits KI-Anwendungen.
- Fast jeder zweite User kauft bereits mit KI-Unterstützung.
- Bei der jüngeren Generation (Millennials und Gen Z) sind es bereits 60%, die sich auf KI als Kaufberater verlassen.
Trotz dieser Zahlen sieht die Realität anders aus: Viele Unternehmen im deutschsprachigen Raum sind noch nicht auf diesen Trend vorbereitet. Wie können Marken also sicherstellen, dass sie in der Ära der KI-Suche relevant bleiben?
Die Grundlagen von GEO
Generative Engine Optimization ist die strategische Optimierung von Webinhalten, damit sie in Large Language Models (kurz LLMs) und generativen KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity AI, Google Gemini oder CoPilot besser sichtbar und zitierfähig sind.
Hierbei verschiebt sich die Macht: 85 % aller Brand Mentions in KI-Systemen basieren auf Third-Party-Seiten. Das bedeutet im Klartext, dass Medien, Plattformen und Meinungsführer zu Gatekeeper werden. Unternehmen werden abhängig von Dritten – genau das, was sie durch Content-Marketing-Investitionen vermeiden wollten.
Die Ketchum GEO-Triangle
Um diese Abhängigkeit strategisch zu nutzen, hat Ketchum das GEO-Triangle entwickelt. Es zeigt die drei zentralen Säulen, die Unternehmen gezielt bearbeiten sollten. Die Herausforderung für Marken besteht darin, alle drei Säulen parallel zu bearbeiten, um sicherzustellen, dass ihre Botschaft nicht nur gehört, sondern auch von KI-Systemen zitiert wird.
Diese GEO-Triangle sowie die drei Kernprinizipien für GEO-erfolgreiche PR wird Narula Saugaat in Ihrem Vortrag beim 3. PR Tech Day am 15. April in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft oder online via Livestream präsentieren.
HIER könnt ihr euch für das Event anmelden.
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